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Zum Tode von Evi Feigel-Heim

Am 14. Juli 2011 ist Evi Feigel, Ehefrau des Gründers der GMS Sigi Feigel s.A. (1922 - 2004), nach langer Krankheit verstorben und am 15. Juli im Grabe ihres Gatten Sigi Feigel im Israelitischen Friedhof Oberer Friesenberg bestattet worden.

Evi wuchs zusammen mit ihrer jüngeren Schwester in Zürich-Fluntern als Tochter des Konfektionsfabrikanten H. Heim auf. 1949 heiratete sie den jungen Juristen Sigi Feigel. Nach dem frühen Tode ihres Vaters übernahmen Evi und Sigi die Leitung des Unternehmens. Evis Freude an Textilien, ihr Sinn für Ästhetik und ihr klares Urteilsvermögen kamen hier zur Geltung. Nach dem Verkauf des Unternehmens 1977 wandte sie sich verschiedenen sozialen Aufgaben zu, wie es ihrem fürsorglichen Wesen entsprach.

Bei den vielen Ideen, Engagements und Gründungen ihres Mannes, war sie nicht nur die sprichwörtliche Frau im Hintergrund, sondern in allem Sigis Gesprächspartnerin und erste Kritikerin. Sie durchforstete die wichtigen Medien und dokumentierte Sigi mit den Informationen, die sie als wesentlich erkannte. Dadurch und durch ihr eigenes Urteil gab sie den Unternehmungen ihres Gatten Bodenhaftung und Profil.

In dieser Hinsicht war sie für die GMS über Sigis Tod hinaus wichtig. Gerne liess sie sich orientieren und war den Verantwortlichen freundschaftlich verbunden. Unvergessen sind ihre Gastfreundschaft und die Gespräche über Menschen und Bücher. In den letzten Jahren belasteten immer neue Wellen von Schmerzen ihr Leben. Als kluger Frau gelang es ihr, trotz dem enger werdenden Radius ihres Lebens gute Augenblicke zu nutzen, etwa zu einer freundschaftlichen Kaffeestunde im sommerlichen Park des Hotels Belvoir.

Nun hat der Tod sie von allen Leiden befreit. Dafür sind wir, die um sie trauern und sie vermissen, dankbar.

Werner Kramer



GRA Glossar historisch belasteter Begriffe

Unsere Schwesterorganisation GRA Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus führt auf ihrer Internetseite www.gra.ch das GRA-Glossar historisch belasteter Begriffe.

Journalisten, Lehrkräfte, Schüler, Studierende, Politiker und historisch Interessierte können mittels des GRA-Glossars Herkunft, aktuelle Bedeutung und Konnotationen von belasteten oder vermeintlich belasteten Wörtern schnell und einfach abfragen. Das GRA-Glossar erörtert z.B. neben historisch belasteten Nazi-Codewörtern wie „Selektion“ und „Sonderbehandlung“ Begriffe wie "Islamismus", "Jihad", "Rasse" oder "Terrorismus", die in der aktuellen Debatte zwar häufig auftauchen, über deren genaue Bedeutung jedoch oft Unklarheit herrscht.

Häufig verwechselte Begriffe wie z.B. „israelisch“ und „israelitisch“, werden verständlich definiert.Die Einträge sind kurz und knapp gehalten und beschränken sich auf die wesentlichsten Angaben zum jeweiligen Begriff. Zusätzliche Begriffe und Definitionen werden weiterhin von erfahrenen Medienschaffenden und Historikern in Zusammenarbeit mit der Universität Basel erstellt und laufend aufgeschaltet. Vorschläge und Kommentare können mittels eines auf der Website integrierten Formulars eingereicht werden.
Siehe http://www.gra.ch/lang-de/gra-glossar

 


 

DVD-Tipp

Die GMS unterstützte mit einem finanziellen Beitrag die Produktion durch Dschoint Ventschr einer sehr sehenswerten, neuen DVD „jung und jenisch  -  ein Jahr mit Schweizer Zigeunern auf Achse“, welche die sonst eher verschlossene Welt der jungen Jenischen in der Schweiz zeigt und einen zugänglichen Beitrag zum Verständnis jenischer Lebensweise leisten will. → siehe www.jungundjenisch.ch.

 


 

Buch-Tipp

Am 17. August 2010 erschien unter dem Titel: "Zigeuner Häuptling" das neue Buch über die dramatische Lebensgeschichte von Robert Huber, Fischhof-Preisträger 2009, ehemaliger Präsident der Radgenossen- schaft der Landstrasse und früheres Vorstandsmitglied der GMS. Autor ist GMS Vorstandsmitglied Willi Wottreng, Redaktor der NZZ am Sonntag und freier Publizist.  → siehe 
Buchprospekt.





NCBI Schweiz (National Coalition Building Institute) 
"Miteinander oder Nebeneinander? Musliminnen und Muslime in der Schweiz" 

Unter dem Projekt "Miteinander oder Nebeneinander? Musliminnen und Muslime in der Schweiz" bietet NCBI Schweiz in Ihrer Region Begegnungen und Workshops für Erwachsene und Jugendliche in Vereinen, Kirchen, Schulen, Kultur- und Integrationsorganisationen.
Oft werden Fragen tabuisiert und Vorurteile verbreitet. In den NCBI Programmen können sich nichtmuslimische und muslimische Menschen in einem sicheren Rahmen begegnen, Fragen stellen und Fehlinformationen oder Vorurteile gegenüber Musliminnen und Muslimen reflektieren. Die Veranstaltungen werden von einem erfahrenen interreligiösen Team geleitet.

GMS unterstützt dieses NCBI-Projekt als Partner-Organisation.

Weitere Angaben zum Projekt auf der Website von NCBI
→ Projekt-Ausschreibungs-Flyer


 

 

 

 

Aktuell

Link zum Verein Miteinander Valzeina

GMS Medienmitteilung zu den Angriffen auf den Gemeindeammann von Spreitenbach

Die GMS unterstützt die Initiative FAIRPLAY IM WAHLKAMPF

Evi Feigel-Heim, Witwe von Sigi Feigel s.A., verstorben

 

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