Rechtsextremismus

Tagungen

Fachtagung der Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz GMS

Rechtsextremismus  -  vom Einstieg zum Ausstieg

Dienstag, 20. Februar 2001, 10.30 Uhr bis 16.45 Uhr
im Zürich Marriott Hotel, Zürich


Referate: 

Ursachen rechtsextremer Gewalt
Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer,
Leiter des Instituts für inderdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung Universität Bielefeld (D)

Ausstieg aus rassistischen Jugendgruppierungen: Prozesse und Methoden
Dr. Tore Bjorgo,
Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Norwegischen Aussenpolitischen Instituts Oslo (N)

Das schwedische Regierungsprogramm gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und ethnische Diskriminierung
Dr. José Alberto Diaz,
Wissenschaftlicher Mitarbeiter der schwedischen Integrationsbehörde Norrköping (S), Koordinator des Regierungsprogramms

Moderation:

Cécile Bühlmann, Nationalrätin, Vizepräsidentin der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus EKR


 Diese Fachtagung war (einschliesslich Mittagessen und Pausenverpflegung) offeriert von der Gesellschaft Mindereiten in der Schweiz GMS und richtete sich in erster Linie an die Mitglieder der Parlamentarischen Gruppe gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus, an Vertreterinnen und Vertreter von Kantons- und Gemeindebehörden, NGOs und der Medien.

Inhaltlich befasste sich die Fachtagung im wesentlichen mit folgenden Fragen:

  • Was bewegt Jugendliche und junge Erwachsene zum Anschluss an eine rechtsextreme oder rassistische Gruppierung?
  • Was motiviert diese zum Ausstieg und welche Hindernisse stehen ihnen dabei im Weg?
  • Was kann die Gesellschaft  -  Familie, Freundeskreis, antirassistische Organisationen, Behörden  -  dazu beitragen, um diesen Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Ausstieg zu erleichtern?

Tagungs-Konzept GMS: Regula Bähler, Cécile Bühlmann;
Übersetzungen: Regula Bähler ,
Organisation GMS: Susanne Alb, Regula Bähler, Cécile Bühlmann.
Die GMS dankt der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus für ihre freundliche Unterstützung

 

 

Aktuell

Solothurner Landhausversammlung zur Stärkung der Menschenrechte und der Direkten Demokratie
Am 29. Mai 2010 versammelten sich erstmals über 200 Personen aus der ganzen Schweiz, die nach dem Resultat der Abstimmung über die Minarettverbot-Initiative einen besonderen Handlungs- und Reformbedarf sehen. Ziel: In der Schweiz die Grundpfeiler unserer direkten Demokratie, die Grund- und Menschenrechte zu stärken. Eine zweite Folgeversammlung fand am 9. Oktober 2010 statt und eine dritte am Samstag, 12. März 2011. Diesen Herbst fand am Samstag, 10. September 2011 die bereits vierte Solothurner Landhausversammlung statt mit dem Hauptthema: "Wieso haben es die Menschenrechte in der Schweiz so schwer?"
→  Siehe Website der Landhaustagung

 

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