Im neuen GMS-Standpunkt spricht Rabbiner Dr. phil. Jehoschua Ahrens über interreligiösen Dialog und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Seit 2023 wirkt Ahrens als Gemeinderabbiner der Jüdischen Gemeinde Bern und betreut zusätzlich die Gemeinde Biel. Im Interview betont er die Wichtigkeit von Dialog, und, dass Vielfalt eine Bereicherung für die Gesellschaft darstelle. Er weist jedoch auch darauf hin, dass Minderheiten stärker in Führungsstrukturen eingebunden werden sollten. Mit Blick auf Antisemitismus fordert Ahrens mehr Sensibilität im politischen und gesellschaftlichen Umgang sowie eine konsequentere Einordnung. «Druck von aussen kann dazu führen, dass sich Menschen zurückziehen.» sagt Ahrens und erklärt: «In unserer Gemeinde erlebe ich: Die Gemeinde wird als ein geschützter Raum wahrgenommen, in dem jüdische Identität gelebt werden kann.»
Das vollständige Interview finden Sie hier: Standpunkte
Medienmitteilung: GMS und GRA lehnen die fremdenfeindliche Chaos-Initiative ab.
Die Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz (GMS) und die Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA) und die lehnen die Chaos-Initiative ab, weil sie fremdenfeindlich ist und die humanitäre Tradition der Schweiz missachtet. Aus diesen Gründen empfehlen GMS und GRA entschieden ein Nein zu dieser Initiative.
Lesen Sie das umfassende Statement in der Medienmitteilung.